IADC®, Induced After-Death Communication
(Eingeleitete Nachtod-Kommunikation)


Wenn wir einen lieben Mitmenschen, sei es ein Elternteil, das Kind, den Ehepartner oder einen guten Freund, verloren haben und die Trauer nicht überwinden können und somit nicht über den Tod und den Verlust hinwegkommen, verursacht dies einen großen Schmerz in uns. Unerledigte Angelegenheiten mit dem Verstorbenen und das Gefühl, von diesen Personen für immer getrennt zu sein, können jeglichen Versuch der Traueraufarbeitung zunichte machen oder letztere wird ganz einfach verdrängt. IADC kann durch die innere Begegnung mit dem Verstorbenen Gefühle wie Ärger, Schuld, Wut, Hass, Enttäuschung, Einsamkeit, Sinnlosigkeit und andere Emotionen auflösen. Die damit verbundene Klärung, Versöhnung mit dem Hinübergegangenen, hilft den eigenen Schmerz zu heilen und inneren Frieden zu finden. Diese Nachtod-Begegnung erleben Trauernde als lösend und heilsam. Ähnliche Erfahrungen schildern Personen mit einer Nah-Tod-Erfahrung, die umfangreich von Dr. Raymond A. Moody und Elisabeth Kübler-Ross erforscht wurde.

Entdeckt wurde IADC im Jahr 1995 von dem amerikanischen Psychologen Dr. Allan L. Botkin, als er das EMDR-Verfahren (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing) von Dr. Francine Shapiro auf die Bedürfnisse hoch traumatisierter Kriegsveteranen angepasst hatte. Überraschend erlebten die Klienten, dass sie mit den Verstorbenen kommunizierten und dies tatsächlich als real und authentisch erlebten. Unabhängig von persönlicher Einstellung oder Glaubensrichtung empfanden sie die Verbindung als liebevolle Begleitung, fühlten sich getragen, konnten belastende und unerledigte Dinge klären, denn oft können sich tief verankerte Emotionen  wie Schuldgefühle, Zorn und Depression nach 2 bis 3 Sitzungen bleibend auflösen.

Dabei kann dieser Kontakt nicht durch uns „Lebende“ beeinflusst werden, sondern die Verstorbenen öffnen eine Tür zu uns, um Angelegenheiten, die uns noch belasten, in Liebe zu klären. Eine Nachtod-Kommunikation geschieht oft auch von alleine in Form von Träumen, Wahrnehmungen oder Sinneseindrücken, jedoch nur wenn wir dies nicht mental oder emotional blockieren.


Amerikanische Originalausgabe:
•    Induced After-Death Communication: A New Therapy for Healing Grief and Trauma


Zielsetzung:

  • Verlusttrauma auflösen
  • Schuldgefühle gegenüber Verstorbenen auflösen
  • belastende Emotionen auflösen